Frage 71 von 350 · Gewaltenteilung
Was bezeichnet man häufig als vierte Gewalt im Staat?
Richtige Antwort: C
Warum
Die Medien informieren die Bevölkerung und kritisieren Politik und Behörden. Weil sie so die Macht kontrollieren, nennt man sie oft vierte Gewalt.
Häufige Fehler
- B: die Verbände und Vereine
- Verbände und Vereine vertreten Interessen und beeinflussen die Politik. Als vierte Gewalt bezeichnet man aber die Medien.
- A: die Kirche
- Die Kirche hat in der Schweiz keine staatliche Macht und gilt nicht als vierte Gewalt.
Thema
Legislative, Exekutive, Judikative (und Medien)
In der Schweiz ist die Macht des Staates auf drei Gewalten verteilt. Das nennt man Gewaltenteilung oder Gewaltentrennung. «Gewalt» heisst hier nicht Schlagen, sondern Macht. Keine Person und keine Behörde soll alle Macht haben. Die Gewalten kontrollieren sich gegenseitig. So wird Machtmissbrauch verhindert. Die Gewaltenteilung gibt es auf allen drei Staatsebenen: beim Bund, in den Kantonen und in den Gemeinden.
So funktioniert der Staat · Gewaltenteilung
Quellen
Offizielle Frage des Kantons Zürich (Gemeindeamt, Stand Mai 2025). Erklärung: Swiss Passport.