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Kanton und Gemeinde Zürich · Zürich: Geschichte

Pfahlbauten und Turicum

Thema

Schon vor über 6000 Jahren lebten Menschen am Zürichsee. Ungefähr von 5000 bis 1000 vor Christus bauten sie Pfahlbauten. Das sind Häuser auf Holzpfosten, sogenannten Pfählen, am Ufer von Seen und Flüssen. So waren die Menschen vor Hochwasser und Tieren geschützt. Reste dieser Häuser liegen heute noch im Wasser. Sie gehören zum UNESCO-Welterbe.

Später kamen die Römer. Sie nannten den Ort am Ausfluss des Sees Turicum. Daraus wurde der Name Zürich. Die Römer brachten unter anderem die Badekultur und ihre Sprache mit. Sie bauten öffentliche Bäder (Thermen). Reste eines römischen Bades kann man in der Zürcher Altstadt an der Thermengasse sehen. Andere römische Namen gehören zu anderen Orten: Vitudurum ist Winterthur, Vindonissa ist Windisch, Aquae Helveticae ist Baden.

Eselsbrücke: TuRIcum, ZüRIch, ZuRIgo: Der italienische Name Zurigo erinnert noch an Turicum.

Wichtige Begriffe

Pfahlbauten
Häuser auf Holzpfählen an Seeufern aus der Stein- und Bronzezeit.
Turicum
Der römische Name von Zürich.

Fragen zu diesem Thema

  1. Zur Römerzeit war der Name der Stadt Zürich …Richtige Antwort: D, Turicum
  2. Was haben die Römer nach Zürich gebracht?Richtige Antwort: A, die Badekultur
  3. Von 5000 bis 1000 vor Christus bauten die Menschen am Zürichsee …Richtige Antwort: B, Pfahlbauten.

Quellen