Swiss Passport

Frage 211 von 350 · Das 20. Jahrhundert

Beim Landesstreik 1918 forderten die Arbeitenden mehr Rechte. Was war eine Folge des Landesstreiks?

Richtige Antwort: A

  1. ADie 48-Stunden-Woche wurde eingeführt.
  2. BDie Arbeitenden konnten mit der Eisenbahn gratis zur Arbeit fahren.
  3. CArbeitenden bekamen 6 Wochen Ferien.
  4. DDie Fabriken wurden Eigentum des Staates.

Warum

Die 48-Stunden-Woche war eine der neun Forderungen des Landesstreiks. Schon 1919 wurde sie eingeführt; vorher arbeiteten viele fast 60 Stunden pro Woche.

Häufige Fehler

C: Arbeitenden bekamen 6 Wochen Ferien.
Ferien waren keine Hauptforderung; 6 Wochen Ferien gibt es in der Schweiz bis heute nicht gesetzlich.
D: Die Fabriken wurden Eigentum des Staates.
Die Fabriken blieben in privater Hand; die Schweiz verstaatlichte ihre Industrie nicht.

Thema

Landesstreik 1918

Während des Ersten Weltkriegs (1914 bis 1918) ging es vielen Arbeitern in der Schweiz schlecht. Die Preise stiegen stark, die Löhne kaum. Es gab zu wenig Essen. Viele arbeiteten zehn Stunden am Tag, sechs Tage pro Woche. Viele Familien konnten kaum Miete und Essen bezahlen. Auch die Soldaten an der Grenze bekamen wenig Lohn. Die Unzufriedenheit wuchs, und es gab immer mehr Streiks.

Geschichte der Schweiz · Das 20. Jahrhundert

Quellen

Offizielle Frage des Kantons Zürich (Gemeindeamt, Stand Mai 2025). Erklärung: Swiss Passport.