Swiss Passport

Die Schweiz im Überblick · Die vier Landessprachen

Sprachregionen und Röstigraben

Thema

Jede Landessprache hat ihre Region. Die Deutschschweiz liegt im Norden, in der Mitte und im Osten. Die französischsprachige Schweiz im Westen heisst Romandie oder Welschland. Im Tessin und in einigen Südtälern von Graubünden spricht man Italienisch. Rätoromanisch spricht man nur in Teilen von Graubünden.

Einige Kantone haben mehr als eine Amtssprache. Freiburg, Bern und das Wallis sind zweisprachig: Deutsch und Französisch. In der Stadt Freiburg verläuft die Sprachgrenze mitten durch die Stadt. Graubünden ist sogar dreisprachig: Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch. Das Tessin ist der einzige Kanton, in dem nur Italienisch Amtssprache ist.

Zwischen der Deutschschweiz und der Romandie gibt es manchmal kulturelle Unterschiede, zum Beispiel bei Abstimmungen. Diese unsichtbare Grenze nennt man scherzhaft «Röstigraben». Rösti ist ein Kartoffelgericht, das als typisch deutschschweizerisch gilt. Der Röstigraben ist also kein echter Graben, sondern ein Bild für diese Unterschiede.

Eselsbrücke: Rösti isst man diesseits, Croissants jenseits des Grabens.

Wichtige Begriffe

Romandie / Welschland
Die französischsprachige Schweiz im Westen.
Röstigraben
Bild für die kulturelle Grenze zwischen Deutschschweiz und Romandie.
Zweisprachiger Kanton
Ein Kanton mit zwei Amtssprachen, zum Beispiel Freiburg, Bern oder Wallis.

Fragen zu diesem Thema

  1. In welchem Kanton spricht man Französisch und Deutsch?Richtige Antwort: D, Freiburg
  2. Welche Region in der Schweiz nennt man Welschland oder Romandie?Richtige Antwort: B, die französischsprachige Schweiz
  3. Welche Sprache spricht man im Kanton Tessin?Richtige Antwort: C, Italienisch
  4. In welchem Kanton spricht man Rätoromanisch?Richtige Antwort: D, Graubünden
  5. Was bedeutet das Wort Röstigraben?Richtige Antwort: A, die kulturelle Grenze zwischen der deutschsprachigen und der französischsprachigen Schweiz

Quellen